Berufsförderungswerk Hamm

Über die Zukunft der Pflege

Die Mitglieder der AG der stationären Altenhilfeeinrichtungen in der Stadt Hamm traten am 31. Januar mit dem Abteilungsleiter des Referates Pflege, Alter, demografische Entwicklung des Landesministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales (MAGS) Herrn Gerhard Herrmann in Kontakt, um über die Zukunft der Pflege im Land NRW zu diskutieren.

Den AG-Mitgliedern war es ein Anliegen, über den Projektstand der repräsentativen Befragung zur Einführung einer Pflegekammer in NRW informiert zu werden. Die Vertreter der AG machten ihr Anliegen deutlich, dass die Information der zu befragenden Pflegekräfte von außerordentlicher Wichtigkeit ist.

Herrmann machte deutlich, dass es im Sinne des Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann sein, den Berufsstand der Pflege entscheiden zu lassen, ob eine Kammer die berufsständischen Angelegenheiten in der Zukunft regeln wolle oder nicht. „Es muss sichergestellt werden, dass die befragten Pflegekräfte die Konsequenzen, die aus der Befragung entstehen, objektiv kennen. Ein Ja oder Nein zur Pflegekammer wird den künftigen Berufsstand für viele Jahre maßgeblich prägen. Wir sprechen hier nicht nur um einen geringen Mitgliederbeitrag, sondern um einen möglichen Wendepunkt: Die ordentliche Regelung des Berufsstandes“, so Jörger als Vorsitzender der AG.

Die Begegnung mit dem Vertreter aus Düsseldorf nutzte Gastgeber Friedrich Gleißner als Geschäftsführer des BFW-Hamm, um darauf hinzuweisen, dass auch die weitere Ausbildung der künftigen Altenpflegekräfte solide Strukturen braucht. Dies beinhalte die auskömmliche Ausfinanzierung der Fachseminare, um das Lehrpersonal mit der geforderten Qualifikation beschäftigen zu können.

Begleitet wurde das Gespräch von Arnd Hilwig als Vorsitzender des CDU-Kreisverbandes Hamm. Hilwig ging es in dem Gespräch darum, die benannten Faktoren zur Sicherung einer zukunftsfähigen Altenhilfe im Spannungsfeld zwischen Land und Kommune aufzugreifen und auch in die kommunalen Gremien einzubringen.

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